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Öffentliche Trinkbrunnen in Paris feiern die Liebe der Stadt zum Sprudeln

Als ich vor einigen Jahren als Student zum ersten Mal den europäischen Kontinent betrat, kam mir als erstes die Trinkwassersituation fremd – ja sogar exotisch – vor.

„Gas oder kein Gas?“ „Blasen oder keine Blasen?“ Ich würde gefragt werden, wenn ich mich zum Essen hinsetze.

Anders als zu Hause, wo die Wahl zwischen stillem Leitungswasser und Mineralwasser mit Kohlensäure ein Luxus war, der den gehobenen Restaurants vorbehalten war, schien Letzteres überall in Europa die Standardeinstellung zu sein. Als generell durstiger Mensch, der sein Wasser beim Essen kalt, flach und mit vielen Eiswürfeln (eine echte europäische Rarität) mag, war die Flüssigkeitszufuhr etwas gewöhnungsbedürftig. Selbst der Kauf von Wasser in Flaschen erwies sich als entmutigend, da kohlensäurehaltige Sorten die Regale dominierten.

In den meisten Städten erwiesen sich öffentliche Trinkbrunnen jedoch als willkommene Zuflucht vor dem Sprudeln. Aus diesen Brunnen sprudelte langweiliges, flaches Leitungswasser – genau wie ich es mag.

Aber so gefällt es den meisten Europäern nicht.

Aus diesem Grund hat Paris Pläne angekündigt, in allen 20 Arrondissements Wasserfontänen zu installieren, die kaltes Wasser spenden. Das Ziel? Damit die sprudelnden Bewohner – Menschen, die aufgrund des Mangels an Kohlensäure andernfalls öffentliche Trinkbrunnen meiden würden – in allen Teilen der Stadt gesund mit Flüssigkeit versorgt bleiben und gleichzeitig der Abfall von Plastikflaschen reduziert wird.

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